Sie sind sich sicher, dass Sie Fußpilz haben?

Falls nein, finden Sie hier unseren Artikel zum Thema „Fußpilz erkennen“

Falls ja, dann müssen Sie jetzt unbedingt handeln!

Denn umso länger der Fußpilz unbehandelt bleibt, umso mehr Schaden kann er anrichten.

Und wenn es ganz dumm läuft, breitet er sich auf den Nagel aus und führt zu einer wesentlich komplizierteren Behandlung.

Behandlung mit Hausmitteln

Hausmittel können bei einem Pilzbefall helfen. Doch leider eignen diese sich meist nur als Ergänzung.

Essig

Bei Essigsäure sollte man im Anschluss den Geruch der Füße behandeln, dieser zieht mit der Essigsäure etwas in die Füße ein und kann daher schnell unangenehm werden. Außerdem besteht bei einer Therapie mit Essig gegen Nagelpilz die Gefahr, dass die im Essig enthaltene Säure evtl. entzündete Hautstellen zusätzlich reizt.

Backpulver

Backpulver kann man in einem Fußbad nutzen, ist dann aber auch nicht die beste Möglichkeit, den Pilz zu behandeln. Denn die Anwendung ist zwar in aller Regel für sich betrachtet harmlos, doch sie verzögert häufig den Beginn einer wirksamen Therapie

Teebaumöl

Eine Wirkung von Teebaumöl gegen Fußpilz wurde zwar in einigen Studien nachgewiesen, die dafür erforderliche Konzentration ist jedoch dermaßen hoch, dass mit sehr starken Nebenwirkungen zu rechnen ist. So warnen Dermatologen und die Experten des Bunds für Risikobewertung vor starken Hautreizungen und allergischen Reaktionen. Dies liegt vor allem an dem Oxidationsprozess, der für reine Naturprodukte, wie das Teebaumöl, typisch ist.

Behandlung mit Cremes und Salben?

Solange es noch ein Fußpilz (und kein Nagelpilz) ist, ist die Behandlung recht simpel.

Sie haben hier verschiedene Möglichkeiten:

  • Ein Fußbad,
  • Eine Salbe oder Creme,
  • Ein Spray.

Ein großer Nachteil von Fußbädern ist ganz klar der Aufwand. Denn bis die Wirkstoffe in die Haut einziehen, kann schon eine ganze Weile vergehen. Zudem sind Sie damit recht unflexibel, denn in einem Hotel oder unterwegs können Sie nicht mal eben ein Fußbad durchführen.

Salben wiederum haben den Nachteil, dass sie häufig die Strümpfe, die Schuhe oder das Bett verunreinigen, je nachdem wann Sie sie benutzen. Das ist oft eine klebrige Angelegenheit und beim großflächigen Auftragen – Sie wollen ja den Nagelpilz loswerden – benötigen Sie auch recht viel Salbe. Das macht die Behandlung dann meist doch teurer als mit einem Spray.

Also bleibt da noch das Spray. Das hat den Vorteil, dass Sie es hier einfach großflächig auftragen können. Dadurch befreit ein gutes Spray die nicht befallenen Stellen zugleich von Keimen und verhindert die Ausbreitung des Pilzes auf den Nagel.

Ist das Spray also die beste Darreichungsform?

Sprays bieten den Vorteil, dass sie auch dafür genutzt werden können, Schuhe von Erregern zu befreien. Damit verhindern Sie, dass Sie Familienangehörige – oder sich selbst nach erfolgreicher Behandlung – anstecken. Insbesondere wenn man sich auch mal Schuhe teilen möchte.

Die meisten Sprays, wie zum Beispiel Clearfungan, riechen neutral bzw. etwas nach Schwimmbad. Je nachdem, wie akut der Pilzbefall ist, sollte man das Spray ein bis zweimal am Tag nutzen, um die betroffenen und umliegenden Bereiche am Fuß zu besprühen. Anschließend wartet man 1-2 Minuten und ist mit der Anwendung fertig.

Also morgens vor dem Verlassen des Hauses und abends vor dem zu Bett sollte man jeweils mindestens eine Behandlung durchführen.

Man sollte auch darauf achten, dass man seine Füße nach dem Duschen gut abtrocknet bevor man das Spray benutzt, damit die Wirkstoffe nicht verwässert werden. Das Handtuch hierfür dann auch absprühen oder bei 60 Grad waschen, um die Pilze abzutöten.

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Behandlung kann je nach Schwere der Pilzinfektion durchaus mehrere Monate dauern. Bei leichtem Fußpilz sollte es aber nach 1 bis 2 Monaten deutliche Verbesserungen geben. Leider gibt es keine „1 mal Behandlung“ wie bei zum Beispiel Warzen.

Was machen bei chronischem oder wiederkehrendem Fußpilz?

Ist der Fußpilz chronisch, müssen Sie die Ursache der Infektion finden. Gehen Sie oft in die Sauna? Dann nehmen Sie das Spray auch unbedingt für die Bade-Sandalen. Haben Sie Haustiere? Dann behandeln Sie diese mit.

Alles was mit dem Pilz in Berührung kommt, sollte mit mindestens 60 Grad gewaschen werden. Achten Sie zudem darauf, ob ein Familienmitglied ebenfalls befallen ist und ob dieses sich ebenso an die Vorkehrungen hält.

Fußpilz geht trotz Behandlung nicht weg?

Das kann ebenfalls mehrere Gründe haben. Kontaktieren Sie am besten den Hersteller des Produkts und Fragen Sie nach einer Empfehlung, wie das Produkt anzuwenden ist.

Oder wechseln Sie einfach das Produkt, mit dem Sie den Pilz aktuell behandeln. So unterschiedlich wie wir Menschen sind, so unterschiedlich reagieren wir auch auf verschiedene Wirkstoffe.

Sollten Sie auch nach längerer Anwendung verschiedener Mittel keine Besserung bemerken oder sich der Pilz sogar noch vergrößern, ist der Gang zum Arzt mit Sicherheit Ihre beste Option.

Zusammenfassung

Zur Behandlung von Fußpilz stellt sich ein Spray wie Clearfungan in vielen Fällen als beste Darreichungsform da.

Die Behandlung erfolgt dabei wie folgt:

  1. Die Füße müssen beim Einsprühen trocken sein.
  2. Ein- bis zweimal täglich sollte das Spray benutzt werden.
  3. Schuhe ebenfalls einsprühen, um eine Reinfektion der Füße zu verhindern.

Hausmittel sollten lediglich ergänzend eingesetzt werden, da sie keine wirksame Alternative zu professionellen Lösungen darstellen.

Sollte der Pilz auch nach mehreren Monaten nicht zurückgegangen sein oder sich noch vergrößert haben, konsultieren Sie einen Arzt.